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29.08.2015

Irmgard Kramer über ihre Reise ans Ende der Welt VI

Einbrecher im Haus!

Edles Holzmobiliar, kunstvoll dekorierte Wände, ein charmantes Flair – so in etwa beschreibt Irmgard Kramer die Villa in ihrem Roman „Am Ende der Welt traf ich Noah“. Kein Wunder also, dass sich in der realen Vorbild-Villa Maund auch ungebetene Gäste wohl fühlten, wie die Autorin im aktuellen Beitrag schildert.

Die Villa wurde nur im Sommer bewohnt. Sie war vollgestopft mit prachtvollen Möbeln, Teppichen und Vorhängen. An den Fenstern hingen baldachinartige Vorhänge, schwer und mit Quasten versehen. Wertvolle Gobelins (Wandteppiche) fanden sich in Sofas und Polstermöbeln, die man durch die Fenster sah.

Auf einem seiner winterlichen Kontrollgänge in den 1950er Jahren entdeckte der Oberjäger Theodor Hammerle Fußspuren im Schnee, die zur Villa hinführten, aber nicht mehr davon weg. Er holte die Gendarmerie. Gemeinsam schlichen sie die Treppe hoch zum „Master Sleep Room“. Sie rochen Zigarettenrauch und spähten durch das Schlüsselloch. Da sahen sie in dem vergoldeten Ankleidespiegel einen jungen Mann im Bett liegen. Er hatte sich kurz ausruhen wollen, nachdem er bereits einen großen Teil der Teppiche und Polster abtransportiert und in Bezau in der Post eingelagert hatte. Der Mann war ein Student, der sich an den Schätzen der Villa bereichern wollte. 

 

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