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Ruhephase
29.05.2012
Die Regeln der Revenants (Teil 3)
Die Revenants in Amy Plums " Von der Nacht verzaubert" sind übernatürliche Wesen - dennoch kommt ihre Fähigkeit, nach dem Tod wiederauferstehen zu können nicht ohne Bedingungen. Im zweiten Teil habt ihr erfahren, was ein Revenant tun muss, um wiederauferstehen zu können. Heute erfahrt ihr, wie sich ihre Fähigkeiten auf ihr alltägliches Leben auswirken.
- Drei Tage im Monat sind die Revenants ruhend und wirken wie tot.
- Am ersten Tag ihrer Ruhe sind sie seelisch und körperlich tot. Am zweiten und dritten Tag aber beginnt ihr Körper zu heilen und erholt sich von allen Schäden, die ihm seit seiner letzten Ruhephase zugefügt wurden. Während dieser zwei Tage bezeichnet man sie als „volant“ („fliegend“): Ihr Verstand erwacht und ihr Bewusstsein kann sich frei bewegen.
- Während sie „volant“ sind, können sie sich mit anderen Revenants verständigen und wenige Minuten in die Zukunft sehen. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Vorgehensweise, da die volanten Revenants die anderen warnen, sobald sich in naher Zukunft ein Tod ereignen wird, damit diese den in Gefahr schwebenden Menschen retten können.
- Solange sie „volant“ sind, können die Revenants von anderen Lebewesen Besitz ergreifen. Die Regeln dieses „Besitzergreifens“:
- Ein volanter Revenant kann Besitz von einem anderen Revenant ergreifen, der gerade getötet wurde, sofern dessen Körper noch bewegt werden kann (d.h. sein Körper ist nicht zerteilt und die Totenstarre hat noch nicht eingesetzt, etc.).
- Ein volanter Revenant kann niemals seinen eigenen ruhenden Körper besetzen, da er am ersten Tag seiner Ruhe geistig und körperlich tot ist und sein Körper am zweiten und dritten Tag heilt (in dieser Zeit ist der Körper unbeweglich).
- Ein volanter Revenant kann einen „lebenden“ Revenant besetzen, aber dafür gäbe es keinen Grund, es sei denn, der volante Geist hätte keinen Körper, zu dem er zurückkehren könnte, weil dieser während seiner Ruhe verbrannt wurde.
- Ein volanter Revenant kann einen Menschen besetzen, aber das ist für die geistige Gesundheit dieses Menschen gefährlich und führt zudem zu starker körperlicher Erschöpfung.
- Ein volanter Revenant kann einen gerade verstorbenen Menschen unter denselben Bedingungen besetzen, unter denen er einen toten Revenant besetzen könnte. Der menschliche Körper verfällt in diesem Fall weniger schnell, als wenn er nicht besessen wäre.
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