Kinderbuch   |   Jugendbuch   |   Handel   |   Pädagogen   |   Presse   |   Rights   |   Veranstaltungen   |   Verlag

Claudia Ondracek

 Claudia Ondracek
© privat
Claudia Ondracek wurde 1966 geboren. Nach ihrem Geschichte- und Germanistikstudium in Mannheim und Bamberg arbeitete sie jahrelang als Lektorin in einem Kinderbuchverlag. Anschließend machte sie sich als freie Lektorin und Autorin selbstständig.
Neben dem Schreiben denkt sich Claudia Ondracek gerne mit Freundinnen verrückte Geschichten aus und baut mit ihrem Sohn Juri im Sandkasten Traumschlösser..

Interview

1. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Nicht ich bin zum Schreiben, sondern das Schreiben ist zu mir gekommen. Denn in den Jahren, in denen ich als Lektorin gearbeitet habe, haben sich immer mehr Zimmerbewohner bei mir niedergelassen - Hexen, Piraten, Abenteurer, Zauberer usw., die mir ihre Geschichten zugeflüstert haben.

2. Gibt es so etwas wie einen Arbeitsalltag? Und wenn ja, wie sieht er aus?

Mein Arbeitsalltag beginnt mit Füßetrappeln und schlagender Tür, wenn mein Sohn gegen 6 zu mir ins Bett gekrochen kommt. Und es kehrt erst dann wieder etwas Ruhe ein, wenn er sich mit dem Schulranzen auf den Weg macht. Dann setze ich mich mit einem Kaffee an meinen Schreibtisch und schaue erst mal über die Dächer von Berlin, um langsam anzukommen, bevor ich den Computer anmache oder das Telefon klingelt ...

3. Woher nehmen Sie ihre Ideen?

Aus dem, was ich sehe, höre, träume - und von Kindern!

4. Wie viel Realität fließt in Ihre Texte mit ein? Haben Ihre Figuren z.B. reale Vorbilder?

So viel Realität, wie eine Geschichte vertragen kann, ohne langweilig zu werden.

5. Welches Thema favorisieren Sie? Und warum?

Alles, wo es um Begegnungen geht, denn da ist Leben! Und Themen, bei denen die Realität nicht das letzte Wort spricht, denn da hat man mehr Freiheiten.

6. Welches Buch würden Sie gerne schreiben?

Über das Abschiednehmen ohne Rückkehr, über das Loslassen-Müssen - über den Tod, der plötzlich einfach da ist.

7. Was fasziniert Sie an Kinder- und Jugendliteratur? Was, glauben Sie, ist besonders beim Schreiben für Kinder und Jugendliche?

Weil dort noch alles denkbar und möglich ist, denn Kinder sehen mehr als nur die augenscheinlichen Dinge. Weil das Kind in mir da ungezügelt rennen darf.

Warenkorb  (0)|    »

Mehr zum Autor

Unsere Autoren